Wettkampferfolge 2008

 

 

Singener Thai-Boxer auch in der chinesischen Disziplin Sanda erfolgreich

 


 

Mit einer makellosen Bilanz von drei Kämpfen und drei Siegen kehrten die Singener Thai-Boxer Enrico Lauricella und Timo Joos vom 1. Swiss Sanda King 2008 aus der Schweiz zurück.

Timo Joos besiegte Faton Marina vom Ambo Gym Bassersdorf. Faton Marina ist die Nummer eins auf der Schweizer Rangliste im Sanda-Boxen.

Enrico Lauricella besiegte Nrec Radi und Arton Kurti vom Yogaka-Gym Root.

Der Thai-Box Club Singen nimmt zusätzlich zu den Muay Thai Kämpfen auch öfters an Wettkämpfen im Sanda-Boxen, dem chinesischen Vollkontakt, teil und dies mit riesengrossem Erfolg. Einige Kämpfer des Thai-Box Club Singen werden sogar schon unter den ersten Zehn der Europa-Rangliste im Sanda gelistet und schafften sich somit neben ihrer Wettkampfkarriere in der thailändischen Disziplin Muay Thai Boxen noch ein zweites Standbein in der chinesischen Disziplin Sanda Boxen.

Im Sanda sind im Gegensatz zum Muay Thai keine Knie und Ellenbogentechniken erlaubt, das heisst nur Faust-, Tritt-, und Wurftechniken. Dies bedeutet erhebliche Einschränkungen für die Singener Thai-Boxer, die gewohnt sind und auch drauf trainiert sind, im Wettkampf auch Knie und Ellenbogentechniken einzusetzen.
Trotz diesen Einschränkungen und obwohl es den Singener Thai-Boxern nicht leicht fällt, auf ihre Knie und Ellenbogentechniken zu verzichten, räumen sie auf den Sanda-Turnieren meist mächtig ab.

Ein weiterer wichtiger Unterschied zum Muay Thai ist, dass es beim Sanda-Boxen auch Punkte für erfolgreiche Wurftechniken gibt. Im Sanda dürfen alle Arten von Wurftechniken angewendet werden. Im Muay Thai sind bestimmte Würfe zwar auch erlaubt, es gibt aber keine Punkte dafür.

Auch beim Sanda gibt es, ähnlich wie im Muay Thai Amateur- und Profi-Kämpfe. Amateurkämpfe sind mit Schutzausrüstung, Profi-Kämpfe ohne Schutzausrüstung.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 













 

 

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